AKE-Bericht
Freitag, September 09, 2005
  Ein Hallo! - Ein Beginn.
Ich starte dieses Tagebuch, um meine Erlebnisse - oder eben auch nicht - hier festzuhalten. Warum Online? Ich bin ein Internet-Mensch und blogger kam mir gerade, als ich mich mit dem Thema Astralreisen zu beschäftigen begann, "zufällig" genau vor die Nase.

Also für alle interessierten: Ich bin ein sehr (selbst-)kritischer und skeptischer Mensch. Selbst würde ich mich als recht Bodenständig bezeichnen. Dennoch bin ich aufgeschlossen und auf der Suche nach "neuem".

Kurze Vorgeschichte, damit ich auch niemand langweile:
Katholisch aufgewachsen/erzogen, seit guten 10 Jahren dem ZEN-Buddhismus zugewandt, versuche ich zu verstehen und zu erfahren, welches Geschenk und welche Möglichkeit das Leben bietet. Ferner sei zu erwähnen, dass ich mit Kinesiologie Knoten meiner Kindheit löse und auch mit meiner lieben Freundin schon Familienaufstellungen besucht habe und werde.

Warum Astralreisen?
Eines Morgens wachte ich auf und in meinem Kopf und Körper war das Wort "Astralreisen". Prinzipiell eine interessante Geschichte, da ich durch eine Fernsehsendung schon mal davon hörte und das sehr authentisch und beweisbar war.

Also stöberte ich nach Buchmaterial um mich mit dem Thema auseinander zu setzen. Ich stieß dabei auf "Out of Body" und nach dem ich "Gespräche mit Gott" begann in mein Leben zu integrieren hat dieses Buch ein tiefes "Verständnis" oder sagen wir es hat mich sehr angesprochen und etwas zum erklingen in mir gebracht.

Es ist teils bescheiden Geschrieben jedoch ist der Inhalt überwältigend für mich.

Ich muss das Buch so am 06.08.-10.08.2005 erhalten haben, da ich das erste Mal im Krieger des Lichts Forum (http://www.krieger-des-lichts.de/) davon gesprochen habe. Dort wurde schon empfohlen ein Tagebuch zu führen.

Erste Schritte
Ich habe seit dem ersten Tag mit dem Buch mit Affirmation begonnen. Es wird empfohlen auch diese vor zu Bett gehen aufzuschreiben. Dies habe ich allerdings nur 5 Tage gemacht. Jedoch jeden Abend gedanklich wiederholt. Ich war seltsam unaufmerksam. Normalerweise kann ich durch Meditation mich recht gut konzentrieren, doch kamen immer wieder Gedanken angeflogen, die mich in den Schlaf mitnahmen.
Im Buch ist die Rede von 30 Tagen intensiven (wenigstens 30 Minuten) üben und natürlich auch die innere Einstellung, bis man Ergebnisse erzielen würde.

Dazu muss ich gestehen, dass ich innerlich fest davon überzeugt bin, dass man Astralreisen machen kann, jedoch sehe ich das mit keinerlei Druck. Eher, dass es nur gelingen kann, wenn man auch dazu "bereit" ist. Wenn die Zeit dafür gekommen ist. Daher gehe ich an die Sache nach dem Motto: "Versuch schadet nicht" und wenn es nicht klappt, bin ich noch nicht soweit. Kein Problem.

Auch sei hier erwähnt, dass ich bis heute (einen Monat später) das Buch noch immer nicht vollständig gelesen habe - je nach Zeit schmökere ich.

Aber, und daher der Beginn des Tagebuchs, gestern Nachmittag las ich Kapitel 6 Erkundungstechniken. Unter anderem vom Bewusstwerden oder Bewusstsein erlangen im Traum, um in die außerkörperliche Erfahrung/Zustand zu gelangen. Gekommen bin ich bis "Die Traum Technik"

Folgendes hat sich ereignet:
Am Abend ging ich gedanklich das erste mal eine andere Affirmation durch "Ich bin aufmerksam in meinen Träumen" - wie die Tage zuvor entführten mich andere Gedanken und ich schlief ein. Gegen Morgen (circa 4:30 Uhr) wachte ich wegen einem quälenden Traum auf. Er war sehr unangenehm und ängstigte mich. Als ich erwacht war, ärgerte ich mich, habe ich doch gelesen, dass unser Unterbewusstsein und helfen will im Traum bewusst zu werden, in dem es mit suspekten Dingen, die nicht sein können, unsere Aufmerksamkeit "wachrütteln" möchte. Nach dem Motto: "Mann, kapiers doch endlich! Das kann doch nicht sein, also verstehe doch, dass du träumst!"
Ich drehte mich um und ging die Affirmation wieder durch, dann schlief ich ein. An den Traum, den ich dann hatte kann ich mich nicht mehr recht erinnern, es passierten seltsame Wechslungen von Personen und Orte darin, bis ich bewusst erkannte, dass ich träumte. Der Fortlauf des Traums stoppte und ich dachte an die Affirmation "jetzt bin ich außerkörperlich".

Entgegen im Buch beschrieben fing ein Kribbeln in den Waden an und mir war bewusst, dass die Ablösung jetzt statt fand. Also versuchte ich mich auf das Kribbeln zu konzentrieren, einfach nur wahrzunehmen. Rasch breitet es sich von unten nach oben aus, als es meinen Kopf erreicht, vernahm ich (wie auch im Buch beschrieben) ein Summen. Es war etwas leiser als Zimmerlautstärke.
Innerlich war ich so aufgeregt, das ich an tausend Stellen im Buch dachte "was muss ich jetzt tun, was sollte ich beachten...?" Und ich glaube genau da war es auch schon wieder vorbei, weil ich wohl direkt in einen Traum mündete.

Nach diesem Kribbeln dachte ich an Schweben und Klarheit damit ich etwas sehe. Ich setzte mich auf, es war nach wie vor dunkel und Schweben konnte ich auch nicht, ich glaubte festzustecken und bat um Hilfe, dann dachte ich wieder, "das ging schief" also zurück in den Körper, doch nichts passierte (das war alles schon wieder ein neuer Traum), dann dachte ich, ich sei wach und müsse davon meiner Freundin berichten. Sie lag da mit einem fremden Kind erzählte irgendwas, dann wandelte sie sich in eine fremde Frau, das Kind verschwand und diese Frau (nach meinem empfinden sehr hässlich) wollte mich küssen, ich flüchtet in die Küche, wo eine alte Dame saß und eine Suppe schlürfte, daneben saß eine noch ältere Frau und schlürfte ebenso.
Ich fragte, was das hier alles soll, sah auf die Uhr und es war 11:30 Uhr. "Das kann doch nicht sein!" rief ich entsetzt. Die Damen regten sich nicht, schlürften weiter - ich schlug eine mit der Faust ins Gesicht (warum weiß ich nicht, vermutlich weil ich wollte, dass sie weggehen), sie grinste mich nur liebevoll an und noch zwei Frauen erschienen, als ich erkannte, dass jeweils die jüngere und die ältere die gleiche Person war.

Da rief ich: "Ach ich Träume! Jetzt verstehe ich!" die Frauen nickten und ich bedankte mich und setzte mich auf den Boden und begann mit der Affirmation "Ich erwache im außerkörperlichen Zustand".
Diesmal setzten wie elektrische Impulse an verschiedenen Stellen ein. Darüber las ich im Buch auch und der Tipp war, sich darauf zu konzentrieren und zu gestatten, dass es sich über den Körper ausbreiten soll. Ich versuchte es, aber es gelang mir nicht. Die Impulse traten an verschiedenen stellen auf. Nach kurzer Zeit wusste ich, dass ich wach war und öffnete die Augen.

Diese Impulse waren Gänsehautschauer, die über meinen Körper liefen. Noch eine ganze Zeit während ich wach war. Ich war sehr glücklich überhaupt eine Erfahrung gemacht zu haben. Es war 5:30 Uhr und schlafen konnte ich nicht mehr, ich dachte nur, dass ich es aufschreiben sollte. Was ich hiermit im Moment tue (allerdings erst abends).

Ganz gleich was nun real war, es war in jedem Fall ein Erfolg. Denn selbst wenn ich mir sage, ich habe das mit dem Kribbeln auch geträumt, ist es mir in jedem Fall zweimal gelungen im Traum bewusst zu werden (wenn ich auf die tatsächliche Gänsehautschauer verzichten will, diese können ja verschiedene Ursachen gehabt haben).

Ich werde heute noch das Kapitel "Traumtechnik" erneut lesen. Immer wenn ich nun etwas in der Richtung bewussten Traum haben werde, werde ich es hier niederschreiben. Ich werde weiter mit der Affirmation "Ich bin aufmerksam in meinem Traum" fortfahren und bei einer erneuten Erfahrung mir versuchen weniger Gedanken zu machen, was ich nun alles tun sollte und einfach an einen Ort denken, an den ich schweben möchte, und das Gefühl primär genießen.
 
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Ein kleiner "Erfahrungsbericht" mit dem Buch (oder durch das Buch) "Out of Body" von William Buhlman. Dies soll meine Vorgehensweise und Erlebnisse dokumentieren. Oh, und wer Rechtschreibfehler findet - darf sie behalten. ;o)

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