AKE-Bericht
Sonntag, September 11, 2005
  Luzide Träume
Seit meinem letzten Eintrag ist rein schlaftechnisch kaum etwas zu berichten. Ich habe Seither geschlafen wie ein Stein. Auch an die Träume konnte ich mich nicht erinnern. Außer heute Morgen. Sie waren „völlig Normal“ nichts Absonderliches. Szenen wie im alltäglichen Leben.

Generell schlafe ich derzeit ziemlich gut. Tief und durch. Allerdings möchte ich das nicht den Affirmationen zu ordnen, da ich ständig (zumindest bis heute) verschiedene Schlafphasen durchlebe. Eben habe ich eine Gute.

Trotzdem habe ich heute etwas erkannt:
Mir war die Bedeutung von luziden Träumen nicht bewusst. Also dass es einen Unterschied beim Träumen gibt. Schlichtweg wusste ich nicht, was das heißt. Ich habe jetzt erst verstanden, dass luzides Träumen bedeutet, dass „abnormale“ Dinge im Traum geschehen. Dies soll den Sinn haben, dass wir im Traum erkennen zu träumen. Da diese abnormalen Dinge unsere ganze Aufmerksamkeit fesseln. Es geschehen also Dinge, die es in unserem alltäglichen Leben nicht gibt.

Ich habe erkannt, dass ich sehr häufig luzide Träume habe, mir dessen aber nie bewusst war. Es gab schon viele Schlafphasen, in denen ich, zum Leidtragen meiner Freundin, von Alpträumen schreiend aufwachte. Dabei sind diese Phasen offensichtlich keine „schlechten“ Phasen, sondern luzide-Phasen, die ein großes Potenzial für mich bereithalten.

Was heißt das letztendlich?
Letztendlich heißt das für mich, dass sich meine innere Einstellung zu diesen „schlechten“-Phasen ändert, in dem ich sie willkommen heiße und ich mir vorstelle, dass ich erkennen werde – ja mich vielleicht sogar darauf freue. Natürlich behaupte ich nicht, dass ich jeden Alptraum erkennen werde, doch wenn die innere Einstellung sich dahingehend ändert nicht mit Furcht sondern mit Freude zu erwarten, wird es sicherlich irgendeinen Einfluss haben.
 
Kommentare:
Lieber Tobi,
ich empfehle zu diesem Thema die Bücher von Kyrikaos Markides "Heimat im Licht" und "Der Magus von Strovolos". Es handelt sich abei um die Erfahrungsberichte eines amerikanisch-zypriotischen Soziologen, der einen sog. "Wunderheiler" (Magus, genannt "Daskalos" bei seinem Wirken beobachtet, eigentlich die Unmöglichkeit seines Handelns beweisen will, aber selbst mit empirischen Mehoden nicht dagegen ankommt. Ein ganz wichtiger Teil des Wirkens von Daskalos ist die Astralreise, auch Eksomatose (oder Exosomatose) genannt. Kann ich Dir allein zum besseren Verständnis nur empfehlen!

Shay
 
Vielen Dank! :)
 
dazu fällt mir noch ein:
eine bekannte kann ihre träume sozusagen vorspulen. sie träumt irgendwas nicht so tolles und sagt sich dann im traum, dass sie das doch gar nicht haben will und - so sagt sie selbst - blättert ein bilderalbum durch, bis sie ein bild gefunden hat, bei dem sie weiterträumen möchte. genauso kann sie sich abends vornehmen von einer bestimmten situation o.ä. zu träumen und tut das dann auch.

ich selbst habe sowas leider noch nicht erlebt, ich hatte zwar auch schon out-of-body-erlebnisse, aber nicht beim schlafen/träumen.

ich finde es toll, tobi, dass du deine erfahrungen hier teilst!

damaris
 
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Ein kleiner "Erfahrungsbericht" mit dem Buch (oder durch das Buch) "Out of Body" von William Buhlman. Dies soll meine Vorgehensweise und Erlebnisse dokumentieren. Oh, und wer Rechtschreibfehler findet - darf sie behalten. ;o)

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