Arbeiten an der Basis
Ich habe im Blogger mal ein paar Tagebücher mit selben Hintergrund wie dieses gesucht, und man wird auch fündig. Erstaunlicherweise gehen die Einträge nie besonders lange – wie auch meiner. Was ist passiert?
Das ganze ist nicht sooo einfach wie beschrieben (in den Büchern), nun eigentlich wird da nicht behauptet, dass es einfach ist. Es erfordert eine hohe Disziplin und vor allem auch ein hohes Maß an Eigenmotivation. Nach meinem Erlebnis konnte ich nichts vergleichbares erneut erleben, was sehr frustrierend ist. Ja, in mir sogar entstanden sogar Fragen, die an meinem „Weltbild“ knabberten.
Ferner muss ich sagen, dass unser schönes KDL-Treffen „dazwischen“ kam und ich danach kaum mehr (zumindest nicht wie vorher) übte. Klar ist mir geworden, dass ich scheinbar noch nicht bereit bin. Man kann nicht den zweiten Schritt tun, wenn man nicht den ersten getan hat. Und der erste ist das schaffen einer gesunden Basis. Wenn mir nicht klar ist, wofür ich das machen möchte, oder wenn ich es aus der falschen Motivation heraus tun möchte, wird dies von einer „natürlichen Sperre“ verhindert – ganz einfach, weil es sonst schaden könnte. Unsere Seele führt uns, und erst seit ein bis zwei Wochen trage ich mich wieder mit dem Gedanken weiter zu arbeiten in diesem Bereich. Dazu habe ich auch angefangen das zweite Buch – was mir auf den ersten Blick ein wenig Zeitnäher von der Beschreibung her erscheint – begonnen zu lesen: „Astralreisen“ von Frederick E. Dodson. Viel „drumherum“ gibt es nicht zu lesen, da das ein reines Übungsbuch ist und ich beschlossen habe, alle Übungen darin auszuprobieren (was auch so empfohlen ist). Interessanter Weise wird in diesem Buch auch über Gefahren berichtet, die allerdings laut Aussage quasi völlig vernachlässigbar seien. Es wird behauptet, dass die Gerüchte, dass der Körper sterben könnte etc. Unsinn wären. Wie dem auch sei, ich denke nicht an so etwas, jedoch war dies in „Out of Body“ nie ein Thema. Wobei es eigentlich auf der Hand liegt, dass es wie überall zwei Seiten gibt.
Nun, sei es. Den Anstoß zu einem zweiten Aufbruch verspüre ich im Moment noch nicht, aber ich merke, dass es schlummert oder gerade erwacht ist, sich räkelt, das Gefühl, die Neugier, das Streben. Wenn es wach und klar ist, nehme ich die Arbeit wieder auf. Bis dahin bleibt nur an mir zu arbeiten und ich fühle, dass die letzten sechs Monate nicht umsonst waren. Gerade als dieses Streben wieder erwacht ist, kann ich in mir eine deutliche Veränderung verspüren – oder drücke ich es besser so aus: durch die Veränderung in mir, habe ich das Streben erneut geweckt.
Ich denke, den nächsten Eintrag werde ich schreiben, sobald ich beginne.